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Viagra-Patentablauf bringt Firmen in Wallung

Kaum hat der US-Pharmakonzern Pfizer, Berlin, seinen Patentschutz für den Viagra-Wirkstoff Sildenafil verloren, schwappt eine Welle günstiger Nachahmer-Produkte gegen Potenzprobleme auf den deutschen Markt.

Den Anfang machte am 24. Juni der Generika-Hersteller Stada mit dem Launch von Sildenafil Stada und Sildenafil Al, die von den Tochtergesellschaften Stadapharm und Aliud Pharma vertrieben werden. Ab heute soll ein drittes Stada-Präparat, Silda, auf den Markt kommen.

Damit folgt das in Bad Vilbel ansässige Unternehmen dem Hersteller Pfizer, der bereits zum 1. Juni eine generische Version von Viagra namens Sildenafil Pfizer gelauncht hat. Die Kreation der Fachkampagne für Stadas Sildenafil-Präparate (Slogan 'Kleine Preise, große Lust') stammt von der Frankfurter Agentur Eigler und Hemann Design, während das Mandat für Sildenafil Al bei schaffhausen communication in Hamburg liegt. Ebenfalls trommelt der Ulmer Generika-Hersteller ratiopharm (gehört seit 2010 zu Teva) zusammen mit der Agentur ap35 für sein Generikum ratiopharm Sildenafil (Slogan 'Große Männer, kleine Preise').

Dritter in der Reihe ist die Novartis-Tochter Hexal in Holzkirchen (Agentur: Boosting, München). Als Key-Visual der Fachkampagne fungiert ein Gockel (Slogan 'Für uns Männer'), der mit dem Klischee spielt, aber dennoch die nötige Seriosität im Umgang mit erektiler Dysfunktion vermitteln soll. Hexal wendet sich mit der neuen Patientenwebsite 'fuer-uns-maenner.de' auch direkt an Verbraucher, Flyer in Arztpraxen sowie klassische PR-Arbeit und Suchmaschinenmarketing kommen unterstützend zum Einsatz.

Im Pitch um die Einführungskampagne eines Generikums von 1 A Pharma, Oberhaching, hat sich wiederum die Berliner Healthcare-Agentur 2strom durchgesetzt. Das Motto der Initiative lautet 'Schließlich kann es jeden treffen'. Die Firma unter der Geschäftsführung von Alexander Krujatz will vor allem "nachhaltige und umfassende Aufklärung des Patienten" betreiben. Die Zusammenarbeit umfasst ein Gesamtkonzept sowie diverse Patientenbroschüren. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn, haben insgesamt 28 Firmen eine Zulassung für ein Sildenafil-Generikum erhalten.

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(bs) 08.07.2013


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