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Roche sucht mit FXH Awards nach attraktiven Health-Startups

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In den beiden Award-Kategorien Scientific Excellence und Start-up winken Preisgelder von 5.000 bzw. 17.500 Euro sowie die Teilnahme an einem BarCamp oder Startup-Coachings (Foto: Screenshot / Roche)

Roche hat die FXH Awards ins Leben gerufen. Im November 2017 will der Baseler Pharmakonzern seine neuen Awards im Rahmen der erstmaligen Veranstaltung Future X Healthcare in der Alten Bayerischen Staatsbank in München vergeben. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner agiert als Schirmherrin der Veranstaltung, die Innovationstreiber im Gesundheitswesen zusammenbringen soll. Avisiert sind dabei Wissenschaft und Industrie ebenso wie Start-ups, Venture Capitalists und Politik. Im ersten Jahr steht das Event unter dem Motto 'Making Data Meaningful'.

Die FXH Awards sind in den zwei Kategorien Scientific Excellence und Start-up ausgeschrieben. Roche will Forschungsprojekte und Start-ups auszeichnen, die die Digitalisierung des Gesundheitswesens maßgeblich vorantreiben. Die verantwortliche Sparte Roche Diagnostics berichtet auf der Website fxh2017.com über die Teilnahmemöglichkeiten und Themen. Dr. Markus Bundschus, Head Scientific & Business Information Services der Roche Diagnostics GmbH: "Die Menge an verfügbaren Gesundheitsdaten nimmt rapide zu. Wir sehen in innovativen Ansätzen zum Umgang mit diesen Daten ein riesiges Potenzial, die Forschung zu beschleunigen sowie neue Lösungen und Produkte für eine bessere Patientenversorgung zu entwickeln."

Das Pharmaunternehmen hofft unter anderem auf die Entdeckung neuer Geschäftsideen, die auch im eigenen Konzern eine Zukunft haben. Im Interview erläutert dies Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH:

Healthcare Marketing: Warum geht Roche diesen Weg über einen Award?

Dr. Ursula Redeker: Am Anfang jeder Innovation steht mindestens ein kluger Kopf. Ein erfolgreiches Produkt entsteht im Anschluss aber erst im Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen und Disziplinen. Und genau das ist der Leitgedanke unserer FXH Awards. Wir möchten Start-ups auszeichnen, die Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen wie beispielsweise Life Science und IT zusammenführen und daraus neue Ideen entwickeln. In diesem Jahr legen wir den Fokus auf das Thema Digitalisierung und wie aus Daten neue Erkenntnisse generiert werden, die dabei unterstützen, Patienten in Zukunft besser versorgen zu können. Der Award zeichnet somit Innovationsfreudigkeit und Unternehmergeist aus.

Healthcare Marketing: Was bedeutet der Award für die Darstellung des Unternehmens nach außen?

Redeker: Innovation liegt in unserer DNA, sie ist unsere Triebfeder bei Roche – und das seit über 120 Jahren. Wir wissen aber auch, dass Innovationen nicht ausschließlich im eigenen Haus entstehen. Aus diesem Grund schauen wir immer über den Tellerrand. Essenziell sind für uns Partnerschaften und Kooperationen. Sie eröffnen uns neue Ideen, Denkansätze und auch Kontakte zu anderen Branchen. Mit dem FXH Start-up Award unterstreichen wir das. Wir freuen uns, dass wir darüber Kontakte zu jungen Unternehmen knüpfen, die zum Teil aus Branchen kommen, mit denen wir derzeit noch nicht intensiv zusammenarbeiten.

Healthcare Marketing: Besteht ein Interesse des Konzerns daran, später mit den Startups zusammenzuarbeiten?

Redeker: Ja, unbedingt. Wir planen einen kontinuierlichen Austausch mit den ausgezeichneten Start-ups. Wir bieten den Jungunternehmern Zugang zum Roche Netzwerk – auf diese Weise profitieren sie von professioneller Unterstützung und Beratung. Und wir erhoffen uns externe Impulse für unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie neue Geschäftsideen.

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(np) 31.07.2017


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