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Politik

API Kinder- und Jugendstiftung launcht Aufklärungskampagne 'Schütteln tötet'

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Die Motive sollen verdeutlichen, dass alles andere besser ist als das Kind zu schütteln (Fotos: API Kinder- und Jugendstiftung)

Die API Kinder- und Jugendstiftung aus Hamburg startet die bundesweite Plakat-, Online- und Kinokampagne #schüttelntötet. Ziel ist, tödliche Schütteltraumata bei Säuglingen und Kleinkindern zu verhindern. Jährlich sterben rund 200 Kinder daran, dass sie von einem Elternteil geschüttelt und damit lebensgefährlich verletzt werden, informiert die Stiftung. Bis Weihnachten 2017 sollen fünf Plakatmotive in den Städten Berlin, Hamburg, Köln, Bremen und Bremerhaven darauf aufmerksam machen, dass in einem Moment der Wut alles andere besser ist als das Kind zu schütteln. Mit Bildern von zerbrochenen Fernsehern oder demolierten Handys lobt die Kampagne diejenigen, die in ihrer Wut etwas anders machen. Der 45-sekündige Kinospot zeigt die Bilder einer teilzerstörten Wohnung begleitet von einem fröhlichen Kinderlied. Die Kampagnenmacher hoffen, ambivalente Gefühle beim Betrachter auszulösen: Betroffenheit, weil eben fast etwas Schlimmes passiert wäre, und Erleichterung, dass eben nichts Schlimmeres passiert ist. Die ergänzende Kampagnenwebsite schuettelntoetet.de klärt in Rubriken wie 'Schütteln ist Kindesmisshandlung' über das Schütteltrauma-Syndrom auf und beschreibt beispielhafte Fälle. 20 Prozent aller geschüttelten kleinen Kinder sterben, 66 Prozent leben schwerstbehindert weiter, lautet eine Informationsbotschaft der Kampagne, die der Kinospot aufgreift.

Die Kampagnenidee entwickelte die API Kinder- und Jugendstiftung mit Impulsen vom Institut für Rechtsmedizin im UKE Hamburg. Ihre Umsetzung übernahm Creative Producer Felix Müller, der bei der Münchener Filmproduktionsfirma Kiefernümann tätig ist, in Zusammenarbeit mit Freelance-Art Director Kalle Haasum und Texter Alexander Schierl. Als PR-Agentur agiert Loerke Kommunikation, Hamburg. Die API Kinder- und Jugendstiftung fördert bundesweit Kinder und Jugendliche durch ausgewählte Projekte. Dem Thema Kindesmisshandlung begegnete die Stiftung während ihrer Auswahlprozesse, und sie sprach darüber mit Mitarbeitern von Jugendämtern und Kinderschutzgruppen, mit Kinderärzten und Rechtsmedizinern.

Imme Adler, Vorsitzende der API Kinder- und Jugendstiftung: "Wir wirken im Hintergrund, ebnen Wege und sind leise. Jetzt aber müssen wir laut werden. Denn wir haben zu tun mit einer Thematik, die es nicht mehr gestattet zu schweigen oder gar so leise zu reden, so dass es keiner hört."


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(np) 13.12.2017


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