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Politik

IGES Institut legt 'Arzneimittel-Atlas 2017' vor und relauncht Online-Ausgabe

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Beim Relaunch des Arzneimittel-Atlas Online ging es u.a. um mehr Nutzerfreundlichkeit (Foto: Screenshot / IGES Institut)

Die Arzneimittelausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind 2016 um 4,1 Prozent gestiegen und betrugen 36,27 Milliarden Euro. Von den zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 1,4 Milliarden Euro entfiel knapp eine Milliarde auf verbrauchsbedingte Steigerungen, das war deutlich weniger als im Vorjahr (1,8 Milliarden Euro). 2016 wirkten sich vor allem der gestiegene Verbrauch von Medikamenten gegen rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte und Krebs aus. Des Weiteren stieg 2016 die Zahl an Versicherten um 684.000 Personen, mit einem Ausgabeneffekt von schätzungsweise 324 Millionen Euro. Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben gab es etwa durch Rabattverträge und Preisverhandlungen im Rahmen der frühen Nutzenbewertung, diese preisbezogenen Einsparungen beliefen sich auf 430,6 Millionen Euro (im Vorjahr waren es 776,4 Millionen Euro). Das sind einige Daten aus dem 'Arzneimittel-Atlas 2017', den das IGES Institut, Berlin, jetzt veröffentlicht hat. Die Publikation erscheint im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa).

Neben der neuen Buchausgabe erscheint die Webversion arzneimittel-atlas.de relauncht. Das 2015 gestartete Portal beinhaltet u.a. Verordnungszahlen von Medikamenten aus rund 70 Arzneimittelgruppen und herunterladbare Grafiken und Tabellen. Jetzt entstand in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Agenturen doppelpunkt Kommunikationsdesign und SNTL Publishing ein erneuerter Online-Auftritt. "Um die Informationen zum Verordnungsgeschehen in Deutschland noch leichter zugänglich zu machen, haben wir das Datenangebot in diesem Jahr noch nutzerfreundlicher gestaltet und es dem aktuellen Userverhalten angepasst", berichtet eine Sprecherin des Instituts. "Die Zugänge zu den vielfältigen Analysen wurden neu geclustert und für verschiedene Suchvarianten optimiert. Vor allem wird vermehrt auf lexikalische und enzyklopädische Darstellungen gesetzt. Dies soll auch Nicht-Experten über intuitive und selbsterklärende Wege den Datenzugang erleichtern." Zielgruppe der Internetseite seien Vertreter von Institutionen im Gesundheitswesen wie Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Arztverbände, Arzneimittelhersteller sowie Politikvertreter und Journalisten.

Das IGES Institut will die Internetseite arzneimittel-atlas.de als zentrales Portal für fundierte Daten zum deutschen Arzneimittelmarkt etablieren. Um das relaunchte Informationsangebot bekannter zu machen, sind weitere Kommunikationsmaßnahmen geplant, zunächst mit Multiplikatoren und ausgewählten Vertretern der Zielgruppen, um in Abstimmung mit ihnen z.B. Download- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten der Auswertungen zu entwickeln. "Zudem arbeiten wir an weiteren Tools wie Bild- und Tondarstellungen und ihrer Streuung", informiert die IGES-Sprecherin. Ferner werde es thematische Auskopplungen von Schwerpunktthemen für Journalisten geben.

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(np) 06.12.2017


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