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Patientenbeauftragter Wolfgang Zöller: "Kann mir Stimmrecht in Verfahrensfragen vorstellen"

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Der Trend im Gesundheitssystem geht klar zu mehr Patientenkompetenz. Die Regierung hat zur Verbesserung der Rechte von Patienten einen Gesetzesentwurf beschlossen. Das sogenannte Patientenrechtegesetz soll 2013 in Kraft treten.
Inhalt des Gesetzes ist unter anderem die Stärkung der Patienteninformation und Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). In der aktuellen 'Healthcare Marketing' (Nr. 8/2012) sagt der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller (CSU) im Interview: "Die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten läuft oft nicht optimal."

Gegenüber dem monatlichen Fachmagazin erläutert Zöller auch, was sich bei Gesprächen mit Betroffenen ändern muss und wo er die Grenzen des 'mündigen Patienten' sieht. Zöller appelliert auch an die Hersteller, bei Problemen als Ansprechpartner für Patienten da zu sein.

Hinsichtlich einer Stärkung der Patientenbeteiligung erklärt Zöller: "Ich bin mir sicher, dass die Patientenbeteiligung (…) in Zukunft noch größere Bedeutung erhalten wird. Zum Beispiel kann ich mir bereits jetzt ein Stimmrecht in Verfahrensfragen vorstellen."

Der Gesetzesentwurf befindet sich derzeit in der parlamentarischen Beratung. Die erste Lesung wird im September/Oktober erwartet.

Ist der mündige Patient ein Mythos? In der Streitfrage des Monats der August-Ausgabe von 'Healthcare Marketing' vertritt Dr. Wolfgang Gaissmaier, leitender Wissenschaftler des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, die Ansicht, dass "Patienten Spielball unangemessener Ängste und Hoffnungen" sind und bei der Recherche nach medizinischen Informationen auf Hindernisse stoßen.

Professor Dr. Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums (WDGZ) in Düsseldorf, argumentiert hingegen: "Die Zahl der Patienten, die ihre Gesundheit an der Garderobe des Hausarztes abgeben, ist merklich kleiner geworden." Die Patienten müssen ihren Beitrag zur Erhaltung oder Gelangung ihrer Gesundheit leisten.

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(bs) 24.07.2012


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