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Gesundheits-Apps verlieren nach wenigen Wochen zwei Drittel der Nutzer

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Therapietreue ist auch bei der Nutzung von Gesundheits-Apps eine Herausforderung, das zeigt der 6. EPatient Survey 2017. Laut der jährlichen E-Health-Studie steigt in den Zielgruppen einerseits die Zahlungsbereitschaft, anderseits nutzt nur etwa jeder Dritte seine Gesundheits-App nach wenigen Wochen weiter. Für die aktuelle Erhebung befragte die EPatient RSD GmbH, Berlin, im März und April 2017 rund 11.000 Gesundheits-Surfer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gesunde und Patienten in Deutschland nutzen demnach verstärkt Apps zu Themen der Prävention, Diagnose und Therapie. Derzeit verbreiten sich am stärksten die Coaching-Apps und die Online-Zweitmeinung. Fast 70 Prozent der Gesundheits-Surfer sind dabei bereit, ihre Vitaldaten mit Arzt und Klinik zu teilen. Insgesamt sind Consumer Health-Formate besser distribuiert als evaluierte Therapie-Apps aus der Wissenschaft – letztere haben noch nicht ausreichend ihre Zielgruppe gefunden, resümiert Studienautor Dr. Alexander Schachinger.

Dass weniger als einer von drei Nutzern seine Gesundheits-App auch nach ein paar Wochen noch verwendet, entspricht aus Sicht von Schachinger den Ergebnissen internationaler Studien. Diese belegten die Bedeutung von Bedienungsfreundlichkeit und Motivation. Ähnlich zeigen 8.400 vorliegende App-Evaluationen im EPatient Survey 2017: Bei den allgemeinen Gesundheits-Apps sind die Funktionen Tracking und Motivationselemente sehr beliebt.

App ersetzt nicht den Arzt

Die Therapieempfehlung einer App oder eines Online-Programms besprechen ca. 75 Prozent der Nutzer mit dem Arzt, selbst wenn die App eine andere Therapie vorschlägt als verordnet. Nur drei Prozent befolgen die Therapieempfehlung eines digitalen Tools ohne weiteres. Immerhin jeder zehnte bespricht die Therapieempfehlungen der App nicht mit dem ursprünglichen, sondern mit einem anderen Arzt.

Abbildung unten: Auswirkungen einer Therapieempfehlung einer App oder eines Online-Programms auf die Therapieentscheidung (Foto: EPatient RSD)



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(np) 03.05.2017


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